Der neue Innungs-Geschäftsführer der Zweiradmechaniker-Innung, Walter Liebegut, hat gut lachen: Die Beleuchtung am Dienstfahrrad ist in Ordnung, davon hat sich der Obermeister der Zweiradmechaniker-Innung, Paul Müllmann (r.), persönlich überzeugt. Der ehemalige Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Steinfurt-Warendorf, Paul Osterbrink (l.), hat bisher die Innung betreut. Foto RED
KREIS STEINFURT. Nach den Herbstferien hat am Montag wieder die Schule begonnen – und die dunkle Jahreszeit. Das haben viele Radfahrer noch nicht richtig registriert: Sowohl in den Morgen- als auch in den Abendstunden sind bei Dämmerung und Dunkelheit wieder zahlreiche „Geisterradfahrer“ ohne oder mit defektem Licht unterwegs.
Dabei ist es so einfach, sicher zur Schule zu kommen: mit funktionierender Fahrradbeleuchtung.
Wie in den Vorjahren bieten einige Fachwerkstätten im Kreis einen kostenlosen Service. Vom 7. bis 18. November können alle Schüler aus dem Kreis die Beleuchtungsanlagen ihrer Fahrräder kostenlos überprüfen und in Ordnung bringen lassen. Bezahlt werden muss lediglich gegebenenfalls erforderliches Material. Der Obermeister der Zweiradmechaniker-Innung, Paul Müllmann aus Emsdetten: „Bei der morgendlichen Dunkelheit werden Schüler schnell auf ihren Fahrrädern durch schlechtes oder defektes Licht übersehen. Das führt in vielen Fällen zu schweren Verkehrsunfällen – im schlimmsten Fall mit Todesfolge. Um hiergegen vorzubeugen, bieten Mitgliedsbetriebe der Zweiradmechaniker-Innung Steinfurt ihre Hilfe an.“
Diese Betriebe machen mit: Müllmann, Tippkötter und Beike (Emsdetten), Feldkämper und Goeke (Ibbenbüren), Cyran (Steinfurt), Müllmann, Deppen und Schröder (Rheine), Krehenwinkel (Neuenkirchen) und Tiemann (Lengerich).
Gutes Licht ist zwar auch im eigenen Interesse, aber nicht freiwillig. In Paragraf 17 der Straßenverkehrsordnung (StVO) heißt es: „Während der Dämmerung, bei Dunkelheit oder wenn die Sichtverhältnisse es sonst erfordern, sind die vorgeschriebenen Beleuchtungseinrichtungen zu benutzen.“