Der Autor aus Steinfurt liest im Huck-Beifang-Haus aus bereits veröffentlichten Romanen und seinem neuen Werk. Foto RED
STEINFURT. Mit einem literarischen Highlight starten Stadtbücherei und Kunstverein gemeinsam ins neue Jahr: Am kommenden Mittwoch, 18. Januar, liest der in Steinfurt lebende Autor Matthias Engels Auszüge aus seinen Romanen „Mann im Schatten“ und „Springprozession“.
Der gelernte Buchhändler, der seit Jahren die Lesekreise und Literaturkurse der Familienbildungsstätte leitet, hat in den vergangenen Jahren zahlreiche eigene Werke veröffentlicht und damit einige Aufmerksamkeit erregt.
Das WDR-Kulturmagazin Mosaik lobte seinen „Mann im Schatten“ mit den Worten „Der Autor schafft es, Thomas Mann dem Leser so nah wie möglich zu bringen“ und nannte das Buch „eine kleine sprachliche Perle“.
Es handelt von einem Aufenthalt des Schriftstellers in Münster im Jahr 1911 und ist über weite Strecken als innerer Monolog geschrieben.
In seinem im vergangenen Jahr erschienenen Roman „Springprozession“, der ein Klassentreffen im niederrheinischen Wallfahrtsort Kevelaer schildert, sahen die Kritiker „einen Roman, der zur richtigen Zeit kommt“.
Beide Bücher stellt der Autor bei seiner Lesung im Huck-Beifang-Haus vor und liest im zweiten Teil des Abends erstmals öffentlich aus seinem unmittelbar vor dem Erscheinen stehenden Lyrik-Band „In Armstrongs Aufzeichnungen keine Engel“.
Alle Thomas-Mann-Fans, ehemaligen Schüler und Mondsüchtigen dürfen sich also freuen auf diesen besonderen Abend, der um 19.30 Uhr beginnt und fünf Euro Eintritt kostet.