Bei der Erarbeitung von integrierten Handlungskonzepten und deren anschließender Realisierung ist das Engagement aller Akteure durch finanzielle Eigenanteile gefragt – das gilt auch für die Reckenfelder Ortsmitte. Foto RED
RECKENFELD. Das Projekt „Reckenfeld 2020“ startet jetzt in die letzte Phase: Bis zu den Sommerferien soll ein „Integriertes Handlungskonzept“ für die zukünftige Entwicklung der Ortsmitte gemeinsam mit den Bürgern erarbeitet und von den politischen Gremien verabschiedet werden.
Die ersten Schritte auf diesem Weg sind vollbracht: Carsten Lang vom beauftragten Stadtplanungsbüro Wolters Partner stellte bei der ersten Sitzung des sogenannten „Lenkungskreises“ eine städtebauliche Bestandsaufnahme und Analyse vor. Mit fachlich geschultem Blick von außen bewertete das Büro die Aspekte Nutzungsstruktur, Verkehr, Grün und Stadtbild. Darauf aufbauend wurden Vorschläge für Entwicklungsziele vorgetragen.
Wichtig bei der Sitzung des Lenkungskreises war es zunächst, einen Konsens über die grobe Richtung und die Rahmenbedingungen herzustellen. „Dieses Ergebnis wurde in konstruktiven Diskussionen erreicht“, zeigte sich Carsten Lang vom Büro Wolters Partner mit dem Engagement der Lenkungskreisteilnehmer zufrieden.
Für etwas Aufregung sorgte die Tatsache, dass Verwaltung, Politik und Bürger sich auch dann nicht zurücklehnen können, falls die angestrebte Förderung bewilligt werden sollte: Denn nicht nur bei der Erarbeitung von integrierten Handlungskonzepten, auch bei der anschließenden Realisierung ist das Engagement aller Akteure durch finanzielle Eigenanteile gefragt.
Als nächster Schritt sind jetzt alle Bürger zur Teilnahme an einer „Planungswerkstatt“ am 2. März von 19 bis 22 Uhr im Deutschen Haus eingeladen. Gegenstand der Diskussionen wird hier vor allem die zukünftige Gestaltung des Marktplatzes und der Bahnhofstraße sein. Dazu werden auch private Planungsvorschläge wie etwa der Entwurf des Architekten Frank Sabrowski einbezogen. Diese Fragen werden bei der Veranstaltungen in kleinen Gruppen an Plänen ganz konkret bearbeitet.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Teilnahme an der Planungswerkstatt nur mit Anmeldung bis zum 24. Februar möglich. Das geht mit Anmeldeformularen aus den ausliegenden Faltblättern oder unter www.greven.net/ortsmitte-reckenfeld